Wir

Marc (Gitarre, Gesang):

Marc entdeckte die Freuden der lauten, kompromisslosen Musik aufgrund von intensiven langjährigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit diversen Blockflöten. Erste Konzerte folgten ab 1988. Zuerst versuchte sich Marc als Keyboarder, später dann als Gitarrist. Die Blockflöte wurde da schon nur noch zur sexuellen Befreiung benutzt. Ab 1991 Mitgründer, Sänger und Gitarrist der Punk-Formation „FEHLSTART“, mit der Marc drei CD´s und eine wunderbare 7″Vinyl-single veröffentlichte. Bühnenerfahrung sammelte Marc seitdem bei unzähligen Konzerten im In- und Ausland. Im Sommer kann man Marc seit 1995 manchmal auch als Straßenmusiker in Nürnbergs Fußgängerzone unter dem Namen „BREIT IN DER GASSE “ erleben. Seit Sommer 2000 ist er Sänger/Songwriter und Gitarrist bei SUPERSKANK. Nebenher gibt es da auch noch das Solo-Projekt „Heimorgelpunk“ a.k.a. „mark.21“, mit dem Marc im Jahr 2003 das erste mal offiziell auf dem Partisanen-6 Sampler von Day-Glo Records in Erscheinung trat.

Matthias (Trompete):

Der hier so freundlich dreinblickende junge Mann war als Kind schon so widerlich nervig, daß ihn seine Eltern zur Strafe in die dorfeigene Blaskapelle steckten und ihn Waldhorn lernen ließen. Als sich Matthias dann nach ein paar Jahren um den Schlagzeugsessel bemühte, verjagten ihn die Dörfler mit Sensen und Mistforken aus seinem Kaff… Bis er im Jahre 2001 als Trompeter zu Superskank stieß und sich anschließend den Ruf eines „Posaunistenfressers“ einhandelte , war es natürlich noch ein weiter Weg, welcher sich über unzählige Bands und Formationen in etwa genausovielen Stilrichtungen erstreckte. Neben seinen Umtrieben in der Nürnberger Musikszene mit Leuten wie KEILI KEILHOFER, UDO SCHWENDLER, ERNST SCHULTZ, NC BROWN BLUES BAND, diversen TELEFON-JAZZ-COMBOS, undsoweiter, kann Matthias ein erfolglos geendetes Jazztrompetenstudium vorweisen.

Olaf (Posaune):

Der dienstälteste Musiker im Kollektiv und sein Leben: Blockflöte auf dem schwäbischen Lande, dann Knabenchor im Gymnasium Bamberg, nach dem Stimmbruch Geige & Bratsche ebendort. Nachdem sein Opa ihm die Beatles schmackhaft gemacht hatte, kaufte er sich eine Schlaggitarre und übte für sich. Dann Gründung einer Band mit ein paar Kumpels, beim 2. Gig gnadenlos aus dem Saal gepfiffen. Einstieg in die Free-Rock-Formation „Enemy of Atomics“ als Bassist. Sein Vater verließ entsetzt ein Konzert und kam nie wieder auf eines. Dann als Bassist in einer Tanz/Rockband, Auftritte in den amerikanischen Kasernen vor den einsamen d.h. frauenlosen Gis.Nach dem Abi Studium der Sinologie/ Japanologie/ Neuere Geschichte/ Politische Wissenschaften in Erlangen und München. Während dieser Zeit Gitarrist für Arbeiterlieder, später für Rock’n’Roll (Little Richard etc.). Nach dem Studienabschluss kein Job und die Frage: was jetzt? Antwort: Jazz studieren, der Rock ging ihm auf den Keks. Ab dem 2. Semester Hauptinstrument Posaune. Bands: „Straight Ahead“, „Trombone Coup“ „Bradatsch“ , „Choo Choo Aero Big Band“ (z.B. Ska), „Cats On Cue“ (Gershwin-Programm z.B. Philharmonie Berlin, normales Programm)“On Cue Big Band“ (1. Posaune)“Soul Chicken“ und andere Formationen. Einige Jahre Folter im Bierzelt (Wasen Bad Cannstatt, Schäferlauf, Dom in Hamburg, Festa de la Birra Italien etc). Arrangeur und Komponist für genannte Formationen und das „Toni Eichler Archestra“. Performance mit anderen Musikern und einer Malerin. Platten mit „No Distance“, „On Cue Big Band“ … bei so viel geballter Kompetenz konnte Superskank einfach nicht nein sagen!

Johannes (Schlagwerk):

Johannes, das jüngste Mitglied des Kollektivs, verprügelt sein Instrument mit so einer unbändigen Lust und Ausdauer, dass der Job des Schlagzeugers bei Superskank ein naheliegender Schritt war. Dank Johannes ist auch das Durchschnittsalter der Musiker bei Superskank endlich so niedrig, dass wir fast schon wieder bei Nachwuchswettbewerben auftreten könnten.

Marius (Gitarre):

Schon im zarten Alter von drei Jahren vermochte es der Spross einer polnischen Arbeiterfamilie, kaschubische Volkslieder auf einem Nudelsieb nachzuempfinden. Es folgten langjährige  Interpretationen polnischer Geburtstagskartenmelodien. Da das Nudelsieb die klanglichen Vorstellungen des Jungen auf Dauer jedoch nicht befriedigen konnte, geriet er mit diesem in Verdruss und die brüchigen Teigwaren wurden durch elastische Gitarrensaiten ersetzt, allerdings erst 10 Jahre später. Seitdem öffneten sich ungeahnte Möglichkeiten der durchaus unkonventionellen Klangentfaltung, die  der musikalisch stets unausgelastete Marius auf Bühnen und Festen in der gesamten Republik zum Besten gegeben und dabei sämtliche Genregrenzen gesprengt hat, erstmalig im Februar 2005. Das Musizieren mit besseren Affen ist ihm ebenso vertraut wie der solidarische Kampf gegen Maschinen. Hier vermengen sich ein freiheitlich-origineller Ausdruck und die Achtung der Begehrlichkeiten einer postmodernen Rezipientenschaft.

 

Stefan (Bass):

Stefan begann seine musikalische Karriere als Akkordeon-Vergewaltiger im zarten Alter von 6 Jahren. Als er jede einzelne Taste des Akkordeons mindestens einmal gedrückt hatte, entschied er sich jedoch noch im Grundschulalter für das Erlernen der elektronischen Variante des Akkordeons, der Heimorgel. Bass und Gitarre folgten (vermutlich aus Coolnes-Gründen) dann einige Jahre darauf. Diverse musikalische Genres wurden ausprobiert, wobei schon sehr früh klar war, dass dem blassen, blonden Jüngling geschmeidige Reggae-Basslines am meisten lagen. So lag auch nahe, dass Stefans musikalischer Werdegang über die Bands „Lithium Sunset“ und „Magic Wummers“ ( RnB, Fusion und Soul) ziemlich früh in der wunderbaren Band „Uprisin“ gipfelte, mit der er erste Lorbeeren u.a. auf dem Chiemsee-Reggae Festival erntete. Ein Album später gab Stefan sein Debut bei der Nürnberger Formation „Chutney“, zeitgleich mehrere dutzend Auftritte als Musical-Bassist, Bandleader und Arrangeur für Darbietungen von Grease, Hairspray und Sister Act. Im Dezember 2016 zog SUPERSKANK Stefans Pass ein. Seitdem wohnt er in unserem Proberaum, träumt von einer zweiten Karriere als Ska-Punk Bassist und manchmal lassen wir ihn auch ganz kurz raus an die frische Luft. Aber nur ganz selten.